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3 Fotofallen für die drei Projektgebiete... Lire
Baubericht eines künstlichen Otterbaues... Lire
Bau eines Otterbaues mit Holzknüppeln... Lire

Ökologie

Ein Zeichen der Wasserqualität!

Der Fischotter lebt entlang von Bachläufen und anderen Gewässern, die reich an Fisch sind und sauberes, klares Wasser aufweisen. Da er sehr scheu ist, findet man ihn am ehesten an Stellen, die nur wenig vom Menschen gestört werden und wo er einen Unterschlupf oder ein Lager findet.

Der Otter lebt im Wasser und ernährt sich vorwiegend von Wassertieren, doch ist er auch abhängig von der näheren Umgebung der Bäche, wo er Unterschlupf findet. Der Uferraum bietet sich ebenfalls für die Einrichtung seiner Otterbaue (Bau, in dem der Otter seinen Nachwuchs zur Welt bringt und aufzieht) an. Er ist vorwiegend nachtaktiv und hält sich tagsüber in schwer zugänglichen Ruhezonen auf, wie beispielsweise Brombeersträucher, dichte Weidensträucher, ausgebaute Höhlen von Bisamratten, Baumhöhlen oder Höhlen im Gestein.

Die Ansprüche des Otters an seinen Lebensraum, sowie die Größe des Reviers hängen von folgenden Faktoren ab: dem Geschlecht (das Revier des Männchens umschließt mehrere Reviere verschiedener Weibchen), der vorhandenen Nahrungsmenge, den vorhandenen Unterschlupfen, den Störungen, der Populationsdichte, der Art des Lebensraumes (länglich, wie z.B. Wasserläufe oder flächig, wie z.B. Feuchgebiete, Weiher oder Seen).

Die Größe eines länglichen Lebensraumes liegt zwischen drei bis 40 km pro Tier mit einer durchschnittlichen Länge von acht Kilometern.

Ein Revier verteidigender Wandergeselle

Fischotter sind sehr mobil und nutzen mehrere Tagesunterschlupfe. Sie leben als Einzelgänger und markieren ihre Reviere durch Kot. Dieser wird auf gut sichtbaren, markanten Punkten platziert um fremden Männchen oder Weibchen, je nach Situation, mitzuteilen, dass dieses Revier schon besetzt ist.

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Markierung des Reviers
Der Revier verteidigende Otter kennzeichnet sein Revier mit Kot